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Fluteau  - wie alles begann. – März 2018

 

Während der Gründungsphase der Taube lernte ich dank Fred von Le Vin du Capitain das Champagner Haus Fluteau kennen. Er präsentierte uns die verschiedenen Cuvées und natürlich konnten wir alles probieren. Vom ersten Moment an war ich begeistert. Bis dahin war Champagner für mich nie ein grosses Thema. Oft eher teuer und somit leider auch kein Alltagsgegenstand. So meine Gedanken. Als ich mich jedoch dank Fred und seinen einfachen und gradlinigen Cuvées von Fluteau mehr für dieses vielfältige Produkt zu interessieren begann, nahm alles seinen Anfang.

Ich verkostet neben den bekannte Marken in unseren Regalen auch immer wieder kleinere Champagner Häuser und lernte dabei zum einen die unterschiedlichen Regionen sehr schätzen, begeisterte mich jedoch mehr und mehr für die eher trockene Vertreter, den Extra Brut oder Non Dosage und ähnliches.

 

Nach der Geburt von Gastron & Suzette – Fröhliche Sachen & so. machten wir uns zusammen mit unserem Freund Fred direkt auf den Weg in den Süden der Champagne, nach Gyé-sur-Seine zu Fluteau. Mit leichter Verspätung und Termindruck aus Bern, erfolgte unser erstes Kennenlernen leider nur sehr kurz. Eine kurze Führung durch den Keller und eine Flasche Fluteau Extra Brut später waren wir auch schon wieder auf dem Weg zurück nach Bern, in Freds Kleinbus. In dem Bus jedoch auch 60 Flaschen Fluteau Extra Brut für uns, mit welchen unsere Geschichte ihren Lauf nahm...

 

Kurze Zeit später waren Suzette und ich erneut in der Champagne. Wir wurden von Thierry und Jennifer Fluteau erneut freundlich empfangen und konnten dieses mal mehr Zeit mit ihnen verbringen. Seit 1935 wird heute in der vierten Generation in Gyé-sur-Seine, Departement Aube, Champagner hergestellt. Von den Trauben selbst über die Lese bis zur Presse, Gärung, Reifung und Abfüllung wird alles von Thierry und seinem Sohn Jeremy selber gemacht. Fluteau hat sich schon sehr früh auf die Herstellung von Blanc de Noir Champagner spezialisiert: Champagner aus dunklen Trauben, hier in diesem Fall Pinot Noir. Daneben wird in den sieben Weinbergen auch Chardonnay kultiviert.

Die meisten Weine von Fluteau lagern 2 bis 3 Jahre in der Flasche bevor sie degorgiert werden. Das durften wir Dank Thierry live miterleben und den noch ohne „Dosage“ belassenen Champagner später mit ihnen verkosten. Was für ein Erlebnis!  Zuerst jedoch besuchten wir die Weinberge und spazierten den Rebstöcken entlang, welche mindestens 25 Jahre alt sind. Auf neun Hektaren werden knapp 85 % Pinot Noir und 15% Chardonnay angepflanzt. Der Frost macht gerade zu schaffen, einige der jungen Sprieße werden den Frühling nie sehen. Wir erfahren dazu viel interessantes über die Familie und ihre Geschichte, die Zeit während des Krieges und der Aufbau des Hauses in der Region danach. Man sieht schnell das die Geschichte und die raue Landschaft viele Spuren in den Menschen hinterliess.

 

Auch die Degustation danach war eindrücklich und sehr interessant. Vieles konnte verkostet und die Nuancen der einzelnen Cuvées mit ihnen analysiert werden. Erstaunliche Unterschiede und tolle Produkte für viele Fröhliche Momente.

 

Die eher Jungen, der Blanc de Noirs zum Beispiel eignet sich mit seiner frischen Frucht und angenehmen Säure perfekt zu fast jedem Moment, der Extra Brut leicht reifer, der Geschmack von Brioche hier schon deutlicher zu erkennen und durch den kleinen Anteil Chardonnay auch leicht fruchtig. Durch die tiefe Dossage von weniger als 3 Gramm, jedoch sehr angenehm mineralisch und langlebig im Gaumen.

 

Fluteau Champagner macht einfach Spass im Glas! 

 Gaston 

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